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November
Du wanderst trostlos durch die Weiten
und doch stürmst du mit Macht herbei.
Du bringst den Menschen graue Zeiten
hast Wind und Regen mit dabei

Dem Baum entreißt du seine Blätter
die ihm der Frühling einst geschenkt
Zerstörst dies Bild mit Schauerwetter
Der Wald voll grauem Nebel hängt.

Du stürmst um tote Trauersteine
und deckst die Gräber zu mit Laub
dir ist's egal wenn ich dort weine
nimmst meine Kränze mit zum Raub.

Den Regen treibst du über Felder,
die Weiden beugen sich der Macht.
Der Sturm zerzaust die Birkenwälder,
bis dass der Tod im Land erwacht.

Wird deine Herrschaft dir genommen
ist kahl und öde dieses Land
Der Winter hat die Schlacht gewonnen
er hat das Zepter in der Hand.